Die steirischen Keramiker

Imagefilm Keramiker:

Gebrannte Keramik gibt es bereits seit mehr als 10.000 Jahren. Die ältesten gebrannten Tonscherben fand man im West - Irak. Dort wurden im 8. Jahrtausend v. Chr. kleine Tongefäße hergestellt.

Die Geschichte der Keramik ist älter als die jedes anderen Handwerks, und sie ist eng mit der Kulturgeschichte verbunden. So benötigte der Mensch als er erstmals sesshaft wurde und den Ackerbau entwickelte, Gefäße für die Vorratshaltung. Für diese Zwecke eignete sich die Keramik hervorragend.

Die Keramik besteht aus einem tonmineralischen Werkstoff, der nach dem Brennen (800° - 1400° Celsius) seine typischen Eigenschaften entfaltet (formstabil, wasserunlöslich, temperaturbeständig). Je nach Zusammensetzung des Tons (der Masse) werden Porzellan, Steingut, Steinzeug und Irdenware (Terrakotta) hergestellt.

Aufgrund seiner langen Geschichte nimmt die Keramik im Verbund der Handwerksberufe eine Sonderstellung ein. Das Keramikerhandwerk mit seinen vielfachen Möglichkeiten eigener schöpferischer künstlerischer Gestaltung hat in letzter Zeit einen großen Aufschwung genommen.

Die Grazer Landesberufsschule vermittelt in den 1994 neu renovierten Werkstätten im dualen Ausbildungs-system Lehrlingen aus fast ganz Österreich (Niederösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, Kärnten, Burgenland und Steiermark) und sogar aus Südtirol das notwendige Wissen und Können für den beruflichen Alltag.

>> KERAMIKER BETRIEBE STEIERMARK

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Landesinnung der Hafner, Platten- und Fliesenleger und Keramiker

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